Die Magie der zwei Türen



Buchbeschreibung



Die Magie der zwei Türen handelt von Albert, der sich als Jugendlicher entschloss, Lehrer zu werden.

Zwei mal steht er symbolträchtig vor Pforten, die er nicht durchschritt. Zwischen den Ereignissen liegen vier Jahrzehnte.

Spielend leicht verläuft die Begegnung mit der ersten Tür. Ein Gag aus der Studentenzeit verursachte das Nichtbegehen der Tür,

um die Vorlesung zu schwänzen. Die zweite Tür versucht er nur öffnen, ohne jeglichen Erfolg. Es beginnt eine lange Ursachensuche.

Albert sammelte zunächst seine pädagogischen Erfahrungen im sozialistischen Bildungssystem.

Er schafft es in wenigen Jahren als Senkrechtsstarter zu Schuldirektor. Er wollte mithelfen, ein besseres Gesellschaftmodell aufzubauen.

Ihn überholte jedoch die politische Wende in der DDR. Es begann eine Berg- und Talfahrt an Erfolgen und Fehlschlägen.

An dreizehn Schulen sollte er unterrichten. Dabei begegnete er vielen Menschen, zu denen er aufschauen konnte.

Aber er erkannte auch, dass man im Kampf an der täglichen Schülerfront allein da steht.

Im Extremfall findet man Kollegen, die Knüppel in den Weg legen.

Zum Ärger entwickelten sich damit die Beziehungen unter den Lehrern, die stets auf hohem Niveau klagen.

Alberts größtes Problem jedoch ist sein Engagement, das ihn ständig zum Verhängnis wurde.

Indirekt vergleicht er die Bildung in den Gesellschaftsystemen und versucht die Mängel aufzuzeichnen.

Die Schauplätze befinden sich in Westsachsen, in Chemnitz und im Vogtlandkreis.

Eines hat sich jedoch nie geändert. Die Kinder sind immer gleich geblieben. Nur die Einflüsse auf sie änderten sich.

Problematisch wirkt der wachsende Altersabstand zwischen Schüler und Lehrkraft.